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Warum einen Hund aus dem VDH? Sie möchten nicht züchten, nicht zu Ausstellungen etc. sondern nur einen Familien tauglichen Hund, Papiere sind Ihnen nicht so wichtig. Warum also unbedingt einen Hund aus dem VDH? Diese Frage stellen sich viele und die Antwort ist eigentlich ganz simpel; weil der VDH und gerade die ihm angeschlossenen Hovawart Vereine (z.B. die Hovawart Zuchtgemeinschaft Deutschland, kurz HZD) für eine verantwortungsvolle, sehr streng überwachte und kontrollierte Zucht stehen. Die ausgestellten HDZ/VDH-Ahnentafeln stellen lückenlos sicher, dass die Ahnen überprüft, bekannt und weitestgehend gesund sind. Der VDH ist im Prinzip also die Stiftung Warentest bzw. Ökotest für Hunde und garantiert Ihnen eine verantwortungsvolle Qualitätszucht. Jeder Hovawart in der HZD geht, bevor er zur Zucht eingesetzt werden darf, mehrfach durch eine ganze Reihe von geschulten Händen und muss einiges an Überprüfungen über sich ergehen lassen. Das fängt schon im Welpenalter an, die Welpen werden durch einen ausgebildeten Zuchtwart mindestens zweimal begutachtet, erst dann erfolgt die Welpenabgabe. Bis dann ein Hovawart aus HZD- Zucht selber einmal in die Zucht darf muss er noch einige Prüfungen absolvieren. Zwei Zuchtschauen mit mindestens dem Ergebnis Sehr Gut, beurteilt durch einen Zuchtrichter und er muss zwei Körungen (Wesensbeurteilungen) bestehen, abgenommen durch geschulte Körmeister. Hinzu kommen noch die Gesundheitsüberprüfungen, alle Zuchttiere müssen auf Hüftdysplasie (HD) und jährlich auf Hypothereose untersucht werden. Das HD-Gutachten erfolgt durch einen unabhängigen kompetenten Gutachter der für alle VDH Hovawart- Vereine die Auswertung vornimmt und nicht durch den Tierarzt um die Ecke, der vielleicht auch zufällig selber gerade geröntgt hat. Alle diese Ergebnisse, angefangen von der Wurfabnahme, über Kör- und Schauauswertungen bis hin zu den Gesundheitsüberprüfungen, finden Eingang in die Zuchtwertschätzung und das Dogbase- Programm und helfen verantwortungsvolle Zuchtprogramme im Sinne der Rasse und des einzelnen Hundes zu betreiben. Unsere Zuchttiere müssen mindestens zwei Jahre alt sein und eine Hündin darf nicht mehr wie einen Wurf pro Jahr und insgesamt maximal 6 Würfe aufziehen, wobei sie dabei nicht älter als acht Jahre alt sein darf. Unsere Züchter müssen sich spätestens alle zwei Jahre auf Züchterseminaren fortbilden, viele besuchen darüber hinaus aus eigenem Interesse Fortbildungen z.B. über die VDH-Akademie um sich regelmäßig zu schulen. Der VDH und auch die HZD unterstützen mit sehr großen finanziellen Mitteln Forschungsprojekte an Universitäten weltweit, z.B. an der Uni Bern, um unsere Hovawarte auch in Zukunft möglichst gesund zu erhalten und auftretenden Krankheiten auf die Spur zu kommen und diese zurück drängen zu können. Natürlich kommt es auch in der HZD vor, dass trotz sorgfältiger Planung und Zuchtauswahl einige wenige Welpen erkrankt sind oder in späteren Jahren erkranken. Um unsere Mitglieder dann aber auch in so einem Fall nicht alleine dastehen zu lassen und sie tatkräftig zu unterstützen wurde ein Solidaritätsfonds eingeführt. Allen diesen Voraussetzungen stellen wir als Züchter uns gerne und freiwillig, weil nur so eine verantwortungsvolle Zucht funktionieren kann und unser gemeinsames Ziel ist es einen möglichst gesunden, anatomisch einwandfreien und wesensfesten Nachwuchs zu züchten. Nur in einem erstklassigen und unabhängig überprüftem Umfeld können sich Welpen zu wesensfesten Hovawarten entwickeln, nur anatomisch einwandfreie gesunde Eltern lassen bei einer fundierten Zuchtplanung auf ebensolche Nachkommen hoffen, nur geschulte Züchter sind in der Lage Ihren Nachwuchs entsprechend zu fördern und zu sozialisieren. Diese vielfältigen Maßnahmen haben dafür gesorgt, dass unsere Hovawarte das sind was sie heute darstellen, eine gesunde und wesensfeste Rasse. Bedenken Sie, wie ein kleiner VDH unabhängiger Verein oder Privatzüchter all diese Voraussetzungen alleine gewährleisten will? Helfen Sie mit, dass der Hovawart so gesund und wesensfest bleibt und entscheiden sich bewusst für einen Welpen aus einer VDH-Zucht, denn durch ihre Kaufentscheidung beeinflussen Sie aktiv die weitere Entwicklung dieser Rasse. Für Sie und Ihren Welpen gibt es darüber hinaus viele praktische Gründe, sich ebenfalls unserem Verein der HZD anzuschließen: - Sie sehen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit viele Geschwister wieder.- Die Welpen können auf der Welpenwiese nach Herzenslust zusammen spielen.- Die Welpenschule wird durchgeführt, denn Sie wollen sicherlich keinen Hovawart, der sich zum Raufer entwickelt.- Wichtig für Sie ist auch der Austausch mit anderen Hovawart- Besitzern.- Erziehungsanbahnung unter fachlicher Anleitung, Prägungsspiele, Bindungsaufbau, Sozialverhalten- Hilfestellung bei Ausbildungs- und Erziehungsfragen Der Verein bietet allen seinen Mitgliedern eine Reihe von Veranstaltungen und Möglichkeiten an, wie zum Beispiel: - Körungen / Verhaltensüberprüfungen- Ausstellungen- Stadttraining- Ausbildungswochenenden- Fachvorträge und Seminare- Unterstützung im Krankheitsfall durch den Solidaritäts-Fond- Spiel- und Spaß mit Gleichgesinnten - Gemütliches Beisammen sein in Form von Wanderungen und vieles mehrWir als Züchter werden uns immer mit Ihrem Hovawart verbunden fühlen und stehen Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite, darüber hinaus finden Sie auch innerhalb der HZD kompetente Ansprechpartner. Zuchtziele der HZD Die Zuchtordnung der HZD ist zu finden unter hovawarte.com |