Hier finden Sie Hovawarte aus unserer Zucht mit eigener Zuchtzulassung in der HZD

Herzlichen Dank an die Adoptivfamilien unserer Welpen, dass sie mit ihren Hovawarten diesen Weg gegangen sind und ihre Hunde im Interesse der verantwortungsvollen Zucht innerhalb der HZD/VDH/FCI einsetzen. Mehr zu unserer Nachzucht finden Sie unter den Links oben.

Um die Zuchtzulassung in der HZD zu erlangen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

          Gesundheitliche Pflichtuntersuchungen:

  • HD-Befund durch unabhängigen Gutachter mit Ergebnis HD-A oder HD-B

  • Schilddrüsenbefund, nicht älter als ein Jahr bei Zuchteinsatz, die Werte TsH und T4 müssen innerhalb der vom Labor vorgegebenen Referenzwerte liegen.

  • SOD1 Test (Degenerative Myelopathie)

          Weitere Pflichtvoraussetzungen:

  • 2 Ausstellungsergebnisse mit der Bewertung mind. Sehr Gut (1 x Jugendklasse und 1 x Zwischen- oder Offene Klasse bzw. 2 x Zwischen- und/oder Offene Klasse

  • Verhaltensbeurteilung III bestanden

  • Körung im Phänotyp und Verhaltensteil bestanden (Verh. III und Körung bei unterschiedlichen Körmeistern abzulegen)

  • Mindestalter 2 Jahre, Hündinnen max. 8 Jahre

  • Der Hund muss im HZD-Zuchtbuch geführt sein, bzw. ins Zuchtbuch übernommen worden sein.

          Freiwillige Gesundheitsuntersuchungen:

  • einmalig eine Blutprobe für die HZD-Blutdatenbank.
  • Augenuntersuchung durch einen dem Dortmunder Kreis angeschlossenen Ophtalmologen

  • Herzuntersuchung durch dem Collegium Cardiologicum CC angeschlossenem Kardiologen

  • Ellenbogen Dysplasie

  • Ausdauerprüfung

          Alle Züchter und Deckrüdenbesitzer müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Züchterseminar für Neuzüchter, vor Erst-Zuchteinsatz des Hundes

  • Zwingerschutz VDH/FCI (gilt nur für Züchter)

  • Zuchtstättenabnahme, bei der sehr gute, für Hovawarte angemessene Haltungsbedingungen für alle vom Züchter gehaltenen Hunde nachgewiesen werden müssen (gilt nur für Züchter).

  • Lückenlose Dokumentation des Zuchtgeschehens (Zwinger- bzw. Deckbuch führen)

     

    Zuchthündinnen/Züchter:

  • Zwischen zwei Würfen innerhalb einer Zuchtstätte müssen mind. 4 Wochen liegen, es dürfen max. 2 Würfe pro Kalenderjahr gezogen werden, egal wie viele zuchtfähige Hündinnen vorhanden sind und unabhängig von der Rasse.

  • Innerhalb von 24 Monaten darf eine Hündin nicht mehr als 2 Würfe und nicht mehr als 1 Wurf pro Kalenderjahr haben.

  • Bei Zuchteinsatz darf der letzte Schilddrüsenbefund nicht älter als 1 Jahr sein.

  • Ab dem C-Wurf müssen 70 % der Nachkommen der Zuchtstätte auf HD geröntgt sein.

  • Zum Zeitpunkt der Belegung darf die Hündin nicht älter als acht Jahre sein, Stichtag ist der Geburtstag.

  • Abstand zum letzten Züchterseminar nicht länger als zwei Jahre.

  • Bei Umzug oder einer Zuchtpause von mehr als drei Jahren, muss die Zuchtstätte neu abgenommen werden.

     

    Deckrüden/Deckrüdenbesitzer:

  • Freigabe erfolgt zunächst für max. drei Würfe, dann muss zunächst die dritte Wurfabnahme abgewartet werden.

  • Dann können weitere zwei Deckeinsätze erfolgen.

  • Nach insgesamt 5 Deckeinsätzen können jeweils auf Antrag bis zu drei weitere Einsätze genehmigt werden, wenn mind. 70 % der Nachkommen überprüft sind. Maximal sind insgesamt 8 Deckeinsätze innerhalb der HZD möglich.

  • Für Rüden gilt keine Altersgrenze nach oben.

  • Bei Zuchteinsatz darf der letzte Schilddrüsenbefund nicht älter als 1 Jahr sein.

  • Deckrüdenbesitzer sollen entweder einmal in zwei Jahren ein Züchterseminar besuchen, oder alternativ den Hund auf einer Kör- oder Schauveranstaltung vorstellen.